Hermann Rapp wurde 1952 in der Pfalz geboren, studierte Maschinenbau und engagiert sich seit 2011 ehrenamtlich als Wegereferent der Sektion Schaben und Wegewart der Jamtal-Hütte. Seit 2012 ist er nun im Ruhestand und kann somit noch mehr Zeit in den Bergen verbringen - oder andere Menschen, z.B. im Rahmen von Vorträgen, für die Bergwelten begeistern.

 

Hast Du ein Motto?
Hermann: Ganz klar: Hobby und Ehrenamt verbinden.

 

Welche Aufgaben übernimmst Du konkret in Deinem Ehrenamt?
Hermann: Als Wegereferent bin ich für die Koordination aller Wegewarte der Sektion Schwaben zuständig. Und als Wegewart der Jamtal Hütte kümmere ich mich um die dortigen Wege. Also Kontrolle, Markierung, Schilder überprüfen und bei Bedarf erneuern.

 

Warum engagierst Du dich ehrenamtlich? Was ist Deine Motivation?
Hermann: In jungen Jahren war ich bereits ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig und weiß deshalb, wie wichtig dieses Engagement ist. Und gerade jetzt als Rentner habe ich viel Zeit zur Verfügung, die ich gerne sinnvoll nutzen möchte. Deshalb ist das Ehrenamt beim DAV für mich die perfekte Möglichkeit, mich für andere zu engagieren.

 

Was macht Dir dabei am meisten Spaß?
Hermann: Tatsächlich direkt vor Ort in meinem Arbeitsgebiet, in den Bergen, unterwegs zu sein.

 

Welches war Dein größter Erfolg? Was hat Dich am meisten gefreut?
Hermann: Mich freut es, wenn gesehen wird, was für eine Arbeitsleistung teils hinter den Projekten steht. Nachdem wir z.B. Trittstufen eingebaut hatten, gab es ein Lob von einem Bergführer und bei Wegearbeiten bekommen wir auch schon mal anerkennende Worte von Wanderern – sowas freut mich ungemein und sowas spornt mich an.

 

Wie schaffst Du es, Privates und Amt zu vereinbaren?
Hermann: Meine Frau und ich teilen das Hobby Wandern, weshalb ich beides bequem miteinander verbinden kann.

 

Was würdest Du Leuten raten, die sich ehrenamtlich engagieren möchten?
Hermann: Wir vom DAV stehen immer gerne mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns über Anfragen. Gerne kann ich euch auch einfach mal bei einem Einsatz draußen in den Bergen mitnehmen. Und dann merkt ihr ja ganz schnell, ob das was für euch sein könnte.