Ein neues Dream-Team für das Harpprechthaus

Wiedereröffnung am 26. Oktober

Neue Pächter für das Harpprechthaus

Ab Ende Oktober haben Ausflügler auf der Schwäbischen Alb wieder ein kulinarisches Ziel: das Haus der Sektion Schwaben

Stuttgart, 14.10.2019. Das Harpprechthaus der Sektion Schwaben des Deutschen Alpen-vereins liegt inmitten der abwechslungsreichen Landschaft der Schwäbischen Alb und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Aufgrund eines geplanten Pächter-wechsels war das Haus seit Mitte März 2019 vorübergehend geschlossen. Ab dem 26. Oktober 2019 wird das Pächter-Duo Manuel Rothfuß und Peter Misof für neuen Schwung in dem 1935 erbauten Haus sorgen. Die Beiden bringen Erfahrungen als Gastwirt und in der Event-Gastronomie mit und möchten einen Schwerpunkt auf saisonale Produkte und regionale Gerichte legen.

Gespurte Loipen und gut erreichbare Schlepplifte, Wanderwege, Rad- und Mountainbike-Touren, Kletterfelsen und Höhlen – das Harpprechthaus befindet sich in bester Nachbarschaft zu vielen Freizeitaktivitäten, was das Haus zu einem beliebten Ziel für Familien und Naturfreunde macht. Doch diesen Sommer standen Besucher vor verschlossenen Türen – die Sektion Schwaben war auf der Suche nach geeigneten Pächtern.

1935 erbaut, wurde das Haus nach dem Gründer der Sektion Schwaben, Theodor Harpprecht, benannt. Seitdem gab es insgesamt 7 Hüttenwirte, wie beispielsweise Familie Eisele, die von 1984 bis 2016 das Haus für stolze 32 Jahre übernahm. Schon damals war das Harpprechthaus für seine gute schwäbische Küche bekannt – und sollte es auch bleiben. Wichtig war der Sektion Schwaben, dass die neuen Pächter die schwäbische Mentalität kennen und sich die Vorstellungen der Pächter mit denen des Vereins bei Natur- und Umweltthemen decken. Für die gebürtigen Schwaben Manuel Rothfuß und Peter Misof eine Selbstverständlichkeit.

Manuel Rothfuß ist ausgebildeter Landwirt und Agrartechniker und leitete mehrere Jahre die Gastronomie auf dem Hofgut Reußenstein. Gemeinsam mit Peter Misof möchte Rothfuß das Harpprechthaus wieder zu einem der beliebtesten Ausflugsziele auf der Schwäbischen Alb machen. Der Diplombetriebswirt Peter Misof bringt Erfahrungen in der Event-Gastronomie mit und war bisher mit seinem „Wildsaugrill“ auf Familien- und Firmenfeiern, aber auch auf Mittelaltermärkten unterwegs. Da beide den Jagdschein besitzen, wird das Thema Wild in Form von Wildgerichten und hausgemachten Produkten auch auf der neuen Speisekarte des Harpprechthauses zu finden sein. Manuel Rothfuß ist leidenschaftlicher Bäcker und wird für frischgebackenes Brot und selbstgemachte Kuchen aus dem eigenen Backofen zuständig sein. Das Duo legt großen Wert auf hausgemachte Gerichte und die regionale Küche, bei der auch Vegetarier und Veganer gerne wiederkommen werden.

Den gemütlichen Sommer-Biergarten sehen Rothfuß und Misof als großen Pluspunkt des Hauses. Fest eingeplant sind die Falknertage vom 1. bis 3. Mai 2020 und vom 17. bis 19. Juli 2020. An diesen Tagen wird die Bielriet-Falknerei mit 15 – 20 Vögeln am Harpprechthaus zu Gast sein. Eine Waldweihnacht ist in Planung und die Zertifizierung als „Bike und Bett“ Betrieb steht kurz bevor.

Manuel Rothfuß und Peter Misof haben sich einiges vorgenommen und sind voller Tatendrang. Ihr erklärter Wunsch: „Jeder Gast soll sich bei uns gut aufgehoben und wohl fühlen!“ Übernachtungsgäste, die abends müde und hungrig ankommen, sollen am Morgen erholt, frisch gestärkt und voll motiviert in den neuen Tag starten können. Ihr Versprechen: „Alle sind willkommen! Touristen, Familien, Wanderer, Radfahrer auf der Durchreise oder Schulklassen. Das Harpprechtshaus soll wieder eine feste Anlaufstelle werden - wie es auch schon in der Vergangenheit über viele Jahrzehnte war.“

Bereits vor der Eröffnung am 26. Oktober 2019 haben die beiden Neu-Pächter alle Hände voll zu tun. Buchungen für große und kleine Gruppen liegen schon jetzt bis zum kommenden Jahr vor. Man sieht, das Harpprechthaus hat gefehlt in Schopfloch. „Wir sind begeistert von den vielen freundlichen Nachrichten und Nachfragen, die uns erreichen, seit die Wiedereröffnung bekannt geworden ist,“ freut sich Peter Misof. „Wir stecken noch in den Vorbereitungen und mit jedem Tag steigt die Vorfreude darauf, endlich Gäste in unserem Haus begrüßen und bewirten zu dürfen“.

Sogar die Speisekarte wurde bereits ausgearbeitet. Vom Apfelstrudel bis zum Zwiebelrostbraten wird einiges für die Gäste geboten. Eines ist dabei auf jeden Fall gesetzt: Gekocht wird gutbürgerlich, saisonal und natürlich schwäbisch!

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Wir lieben die Berge!

Der 1869 gegründete DAV ist ein unabhängiger Bergsport- und Naturschutzverband. Er hat über eine Million Mitglieder in mehr als 350 rechtlich selbstständigen Sektionen. Durch sein Wirken fördert er das Gemeinwohl und das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Generationen, sozialer und kultureller Herkunft. Die Kernaktivitäten des DAV sind Bergsport, Bergsteigen und Alpinismus. Wesentliche Aspekte sind die Freude an der Bewegung, die Gesundheit und Erholung für Körper, Geist und Seele, das intensive Erleben von Natur und sich selbst sowie die Auseinandersetzung mit Kultur, Geschichte und Tradition. Als Naturschutzverband setzt sich der DAV für den Erhalt der einzigartigen Natur- und Kulturräume der Alpen und Mittelgebirge ein.

Die Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins e.V. ist mit 35.000 Mitgliedern* die größte und älteste Sektion in Baden-Württemberg. Neben sechs Hochgebirgshütten in den Alpen und drei Hütten auf der Schwäbischen Alb, betreiben wir drei Kletterhallen in Eigenregie, sowie eine Halle gemeinschaftlich mit der Sektion Stuttgart. Wir bieten ein qualitativ hochwertiges Angebot für jedes Alter.

*Die Sektion Schwaben umfasst die Regionen Stuttgart, Aalen, Böblingen, Calw, Ellwangen, Esslingen, Kirchheim unter Teck, Laichingen, Nürtingen, Rems-Murr-Kreis und die Regionalgruppe Sudeten.

 

Pressekontakt:

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