Ausfahrten erlebt

Zwar waren wir für die Ausfahrt 11.-13.1.2019 nur zwei, Ewa und ich - Matthias - , aber es waren super Schneeverhältnisse und wenig los.
Wir haben uns am Buchenberg und Tegelberg in das Skitourengehen und -abfahren wieder eingeübt, Spitzkehren im Zauberwald geübt und zum Ausgleich die Langlaufloipen durcheilt.
Der Zugang zum Haus mußte erst freigeschaufelt werden; ein gerade anwesender Schaufellader half die Garagenzufahrt freizulegen.

Die Stubaier Alpen sind ein lohnendes und aus Stuttgart relativ schnell erreichbares Hochtourenziel. Wir haben uns das Zuckerhütl vorgenommen.

Anreise war am Samstag mit Aufstieg zur Nürnberger Hütte.

Am Sonntag sind wir von dort auf den Wilden Freiger gestiegen – bei umherziehendem Nebel war die Orientierung teils nicht ganz einfach. Über den teilweise seilversicherten Südgrat ging es dann abwärts zur Müllerhütte. Dort sind wir herzlich mit einem leckeren selbstgemachten Likör begrüßt worden. Am Nachmittag verschwand das tolle Bergpanorama immer wieder im Nebel, aber zumindest am nächsten Vormittag war uns tolles Bergwetter gegönnt.

Am Montag haben wir den Wilden Pfaff von Ost nach West überschritten. Im Ostgrat waren einige schöne Klettereien dabei, der Abstieg über den Westgrat ist völlig problemlos. Danach haben wir die Felskletterei rauf zum Zuckerhütl genossen – mit einer schönen Aussicht sind wir oben belohnt worden. Der Abstieg über das Pfaffenjoch wird nicht mehr empfohlen – daher wollten wir zunächst zur Bergstation der Schaufelbahn. Da sich der Abstieg über den Felsgrat aber doch ziemlich hinzog, haben wir umdisponiert und sind zur Bergstation der Eisgratbahn ab- und dann wieder aufgestiegen. Es war schon interessant zu sehen, wie flächendeckend der Gletscher hier im Sommer abgedeckt wird.

Mitte Juni waren wir zu sechst bei traumhaften Wetter auf der Muttekopfhütte. Da die Hütte sehr gefragt ist, war uns dort nur die Übernachtung von Freitag auf Samstag gegönnt.

Nachdem wir uns am Freitag im Klettergarten Silberwurz auf dem Guggerköpfle eingeklettert haben, haben wir am Samstag alle die Hepke Vitale gemacht. Es war eine traumhafte Tour, teils ganz schön ausgesetzt. Nicht nur die 6er Seillänge hatte es in sich, sondern auch so manch einfachere Stellen. Nach Stärkung mit Apfelstrudel sind wir zur Untermarkter Alm, unserem Quartier für Samstag Nacht, abgestiegen.

Am Sonntag sind wir zunächst mit der längsten Sommerrodelbahn ins Tal gerauscht. Dann haben wir noch je eine schöne Mehrseillängentour in Nesselwang gemacht – die Plattenkletterei war doch wieder ganz anders als die Kletterei am Guggerköpfle.

Glücklich und zufrieden nach der gemütlichen Ausfahrt sind wir staufrei nach Hause gekommen – es haben wohl alle anderen Fußball geschaut.

Zu dritt sind wir Anfang März eine Woche ins Valle Stura im Piemont gefahren. Mit unserer Pension Regina delle Alpi in Pietraporzo hatten wir einen guten Ausgangpunkt für unsere Touren und mit Spa und gutem Essen war nachmittags/abends verwöhnen angesagt.

Dreimal sind wir direkt vom Haus los, ob bei Schneetreiben mit Schneeschuhen nach Sambucco, um uns dort in der Insiderkneipe noch ein paar Tipps geben zu lassen oder bei Sonnenschein ins Tal Val de Piz Richtung Costabella.

Am letzten Skitourentag sind wir bis zum Colle di Stau aufgestiegen, ansonsten war häufig der Weg das Ziel in traumhafter Landschaft.

Bei nicht ganz sicherem Wetter sind wir am 16. Februar nach Klosters gefahren und haben dort in der Jugendherberge übernachtet – nicht ganz preiswert, aber das Frühstücksbüffet war erstklassig.

Wegen des etwas unsicheren Wetters und Lawinenwarnstufe 3 war es nicht so einfach, ein Ziel zu finden. Wir haben uns schließlich auf das Buelenhorn geeinigt mit der Option den Gipfelhang nicht zu machen.

Am Sonntag war uns eine Tour in St. Antönien nicht mehr gegönnt, da die Straße dorthin aufgrund eines Unfalls gesperrt war.

Unsere erste Skiausfahrt 2018 führte uns vom 2. bis 4. Februar ins Kühtai auf die Dortmunder Hütte.

Ein Teil von uns ist am Freitag früh los und so konnten wir noch auf den Schafzoll - bei guten Bedingungen waren wir in 2 Stunden oben.

Am Samstag waren die Steintalspitzen unser Ziel, aber bei Nebel und Schneefall hat die Mehrheit entschieden, auf den Gipfel zu verzichten. Dafür hatten wir dann noch für eine LVS-Übung genügend Zeit.

Am Sonntag waren wir bei gigantischen Verhältnissen auf dem Wetterkreuz. Es war kalt und sonnig und so war die Abfahrt bei tollem Pulverschnee der pure Genuss.