Ausfahrten erlebt

Kurz bevor wegen des Corona-Virus alle Grenzen zugemacht wurden, haben wir noch zwei bzw. drei schöne Skitouren in Graubünden machen können.

Am Samstag sind wir bei dichtem Schneetreiben los - aber das Wetter wurde immer besser. So sind wir auf dem Fadeuer gewesen. Die Abfahrt durch den Wald war spannend.

Am Sonntag sind wir bei traumhaftem Wetter von Tschuggen aus auf dem Sentischhorn gewesen. Traumhafte Skiberge rechts und links - ein Eldorado für Skitourengänger. Da es kalt genug war, hatten wir bei der Abfahrt noch gute Bedingungen - auch wenn es schon früher Nachmittag war. Und die Bedingungen ließen es auch zu, relativ direkt vom Gipfel abzufahren, ein Traumhang bei Pulverschnee - Vergnügen pur.

Am Montag mochten wir nach diesem tollen Tag bei Dauerregen nicht mehr auf Tour - so sind wir shoppen gewesen, bevor es etwas früher als ursprünglich geplant wieder nach Stuttgart ging.

Bei relativ wenig Schnee aber traumhaften Wettervorhersagen sind wir Samstag morgen nach Wildhaus gestartet. Ziel für den ersten Tag war zunächst der Selun. Aber als wir den Gipfelhang einsehen konnten, lud er uns gar nicht mehr ein - so abgeblasen wie er war, wäre es nur ein Kampf rauf und runter gewesen. So sind wir im Nebental ein Stück rauf und Ulrike und ich sind die 200 m sogar zweimal rauf, da die Abfahrt so traumhaft war. Marlies hätte gerne einmal auf die andere Seite runter geschaut, ein traumhafter Blick auf den Walensee, aber das Joch war ohne Steigeisen nicht zu erreichen.

Am zweiten Tag sind wir auf den Nachbarberg vom Mutschen. Da es morgens noch recht schattig im Aufstieg war, waren die Schneeverhältnisse nachmittags zur Abfahrt noch richtig gut. Kurz vorm Erreichen des Autos gab es noch ein unfreiwilliges Auslösen eines Lawinenairbags. Da wir den Airbag nicht mehr zusammenlegen konnten, gab es eine Abfahrt mit Flügeln.

Wieder einmal hatte uns Matthias zur Saisoneröffnung in sein schönes Haus in Berghof eingeladen. Wir waren zu sechst und paßten somit alle in Christians Bus - die Umwelt wird's uns danken.

Die Woche vor dem Termin war dort strahlendes Wetter, aber kein Schnee. An unserem Wochenede schneite es dann, so dass wir zwar keine Sonne, aber etwas weiter oben Schnee hatten.
Am Samstag fuhren wir nach Boden und machten dort unsere erste Tour auf das Sättele.
Am Sonntag ging's dann von Rauth auf die Krinnenspitze, mit einer Abfahrt in tollem Pulverschnee.

Eine staulos verlaufende Heimfahrt rundete das schöne Wochenende dann noch ab.