© Hermann Ritter

Bergtour zur Rosablanche 15.07.-17.07.2026

15.07.2026

Früh morgens Fahrt zum Genfer See-Martiny/Rhone-Sion und weiter ins Val Hermence/Wallis. Vor der 285 m Dixence-Staumauer startete vier Berggeher am Mittag zur Tour de Rosablanche 3336 m.

Obehalb der Steinmauer überraschte uns ein Gewitter. Danach war ein Durchatmen nach 3wöchiger Hitzeperiode und mit flottem Schritt ging es zur Cab. Prafleuri 2662 m. Die Hütte liegt an der berühmten "Walker´s-Haute-Route", der Sommer "Haute-Route" für Bergwanderer von Chamonix nach Zermatt  190 km/11500 Hm in ca. 13 Tagen.

Die machbare Route  zur Rosablanche konnte uns das Hüttenpersonal nur wage beschreiben. Die macht keiner! Frühstück gab es erst ab 6.00 Uhr, danach sind wir bei klarem Wetter losgestiegen. Zuerst auf dem Steig der Walker`s -Route auf 2750 m und danach nach den ersten Steinmännle ins 
urbane Gelände bis zum Gletscher auf ca. 3000 m. Blankeis erwartete uns, Steigeisen an, weiter bis das Eis wie mit einer Schnur gezogen auf 3200 m in Pappschnee überging. Knietiefer Neuschnee  machte wenig Lust, und so verzichteten wir auf die letzten 150 Höhenmeter zum Gipfel. 

Urstille beim Abstieg und wir kamen auf Steinwurfweite an einer Steinbockkolonie näher. Dort machten wir ausgiebig Rast mitten zwischen Edelweiss und verfolgten die Steinbockkämpfe!
Am Abend und in der Nacht ergiebiger Regen, der dann bis 3200 m in Schnee überging.
Abstieg am frühen Morgen und Heimfahrt, wobei unser Noah in Brig ausstieg, um danach mit Freunden den Dom 4505 m zu besteigen, als Vorbereitung für anschließender Expedition zum Pic Lenin 7134 m in Pamir.
Wir wünschten ihm viel Glück und Erfolg und auf eine gesunde Wiederkehr.

Hermann Ritter