Falknis

2562 m – Bergwanderung im Dreiländereck Schweiz, Liechtenstein, Österreich

10.07.2026

Elf Bergsteiger, ein Gipfel, zwei Tage voller Sonnenschein, Schweiß und Aussicht: Am 20./21. Juni 2026 führte unsere Tour auf den Falknis – 2000 Höhenmeter über dem Rheintal, mit steilen, seilgesicherten Passagen kurz vor dem Ziel.

Falknis ein Berg im Grenzgebiet von Schweiz, Liechtenstein und Österreich. Mit 2562 m üNN ist der Gipfel 2000 m über dem Rheintal und verspricht eine großartige Rundumsicht.

Zu unserer Bergwanderung am 20. bis 21. Juni 2026 kamen 11 Leute aus der Bergsteigergruppe. Wir trafen uns in Maienfeld gegen Mittag und stiegen dann zur Enderlin-Hütte hinauf. 1000 Höhenmeter bei schönstem Sonnenschein und 30 Grad. Der erste Test.

Die Motivation für die Tour war bei den Teilnehmern vielschichtig. Freude am Bergwandern mit einem guten Gruppenerlebnis, wo stehe ich mit meiner Kondition – ich erwarte Verbesserung, was macht mein Knie oder Fuß – halten sie durch, Leute aus der Bergsteigergruppe besser kennenlernen.

Die Enderlin-Hütte ist ein Holzblockhaus, gepflegt mit nettem Waschraum und modernem Klo. Das Wasser im Brunnen und Wasserhahn hat Trinkwasserqualität. Von der Terrasse hat man eine tolle Aussicht ins Rheintal.

Die Hütte wird an den Wochenenden bewirtet von freiwilligen Mitgliedern der Sektion Piz Sol. Bei unserem Besuch waren eine Familie mit 2 Kindern die Hüttenwirte, zum ersten Mal. Wir wurden sehr gut versorgt.

Am Sonntag ging es früh weiter. Frühstück um 7 Uhr, Abmarsch 7:45 Uhr. Die Wegführung Richtung Gipfel ist ziemlich steil und an mehreren Stellen ausgesetzt. Die kritischen Stellen sind mit Seilen gesichert.

 

Wir stiegen in kleinen Gruppen zum Fläscher Fürggli hinauf, ein grasiger Sattel, auf 2248 m. Die Botaniker freuten sich an den zahlreichen blühenden Pflanzen.

 

Die Konditionsschwächeren stiegen in ihrem Tempo, wie der Schnaufer es zuließ. Dort sammelten wir uns zu einer Pause.

 

 

Der größte Teil stieg dann weiter zum Gipfel.

Zum Abstieg trennten wir uns in 2 Gruppen. Den Abstieg zur Älplibahn machten drei. Die Älplibahn war voll ausgebucht, daher gingen nur drei dorthin und konnten mit freigebliebenen Einzelplätzen ins Tal fahren. Die anderen 8 stiegen über die nördliche Route ab, über Gruscha nach St. Luzisteig.

Zuerst durch Grashänge, noch einen Nebengipfel mitnehmend, dann durch Hochwald. Je weiter wir nach unten kamen, umso heißer wurde es. Eine Rast im Gasthaus Gruscha, eine ehemalige Walsersiedlung, war erfrischend. Dann ging es anderthalb Stunden weiter hinab auf einem Waldweg bis St. Luzisteig. Dort nahmen wir den Postbus zum Bahnhof in Maienfeld. Die Älplibahnfahrer kamen fast zeitgleich an. Alle Teilnehmer waren zwar hitzegeplagt, aber wohlauf und bedankten sich für die schöne Tour.

Franz Schmuker