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Freizeitkonzept kennen und nutzen

Ständiger Prozess statt Endpunkt

Im Freizeitkonzept war bis hinauf zur Bürgermeister-Ebene gemeinsamer Konsens, dass ein solches Konzept und die daraus abgeleiteten Maßnahmen einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen. Einerseits um Praxis-Erfahrungen sammeln und im Sinne der Ziele und Wirksamkeit nachsteuern zu können. Andererseits, weil sich unser Sport und auch die Naherholung allgemein stetig weiterentwickelt.

Deshalb ist es so wichtig, dass die geplanten und in den Legalisierungs-Prozess gegebenen Maßnahmen begleitet und ihre Wirkung evaluiert wird, um sie gegebenenfalls anzupassen und die Wirksamkeit weiter zu verbessern.

 

Daraus relevante Passagen zu dem Aspekt "Ständiger Prozess statt Endpunkt":

S. 94

S. 7
"Dabei ist nichts in Stein gemeißelt, sondern einer stetigen Weiterentwicklung unterworfen. Es ist eine Zukunftsaufgabe für uns alle.", Dirk Türnau im Vorwort zum Freizeitkonzept

S. 11
"Der Umsetzungshorizont für die Konzeption wird auf mindestens 5 Jahre geschätzt. Und auch danach sollte sich eine stetige Weiterentwicklung anschließen. Die Freizeitkonzeption wird somit keinen Endpunkt haben, sondern sollte als Impuls für eine stetige und nachhaltige Entwicklung betrachtet werden."

S.40
"Die fußläufige Erholung im Wald überwiegt. (...) Die Nutzung des Waldes durch Radfahrer*innen ist weniger stark ausgeprägt als die fußläufige Erholung, nimmt aber beständig zu."
S. 90

"(...) Mountainbikefahren hat sich mittlerweile als Natursportart etabliert. Nichtsdestotrotz wird davon ausgegangen, dass diese Entwicklung noch nicht am Ende ist, sondern es werden weitere Zuwächse vorhergesagt."

S. 132
"Bei vielen Maßnahmen macht es Sinn, diese nach einer bestimmten Zeit gemeinsam zu evaluieren und ggf. anzupassen, um die Wirksamkeit weiter zu verbessern."

S. 165
"Die Entwicklung von legalen MTB-Angeboten ist keine Eintagsfliege, sondern ein langfristiger Prozess. Mit jedem Angebot lernen die beteiligten Akteur*innen dazu und können Schlüsse für die weitere Entwicklung daraus ziehen."

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Freizeitkonzept Übersicht


Groß genug starten


Illegalität und Abriss schaden der Natur


Wohnortnahe Trail-Cluster


Lenkung funktioniert


Erwartungsmanagement


Die Grenzen der Kontrollkultur


Ständiger Prozess statt Endpunkt


Das Freizeitkonzept kann man hier nachlesen:
Freizeitkonzept als PDF bei stuttgart.de


Mit der Reihe "Was steht eigentlich im Freizeitkonzept?" wollen wir in Erinnerung rufen, was im Auftrag und auf Kosten des Stuttgarter Garten-, Friedhofs- und Forstamts in einem mehr als einjährigen Bürgerbeteiligungs-Prozess bis Anfang 2022 mit allen Stakeholdern im Konsens erarbeitet wurde. Die dort bereits gefundenen Erkenntnisse und mehrheitlich getragenen Lösungen haben auch heute noch Relevanz und sollten von der Stuttgarter Verwaltung genutzt werden.