Informationen

Talort:A-6763 Zürs (1717 m)
Übernachtung:36 Zimmerlager; 20 Matratzenlager
Winterraum12 Matratzenlager (immer offen)
Zustieg:2 Std. ab Zürs
Hüttenpächter:Andrea Walch
Öffnungszeit:15. Juni 2018 bis 30. September 2018
Reservierung:► zur Onlinereservierung
 Tel. Hütte: 0043/676-7580250
E-Mail:stuttgarterhuette@alpenverein-schwaben.de 
Karten:AV-Karte Nr.: 3/2
Führer:AVF / GF Lechtaler Alpen
Hüttenwart:Wilhelm Schloz, Tel: 0711-371318
 schloz.esslingen(at)web.de (keine Reservierungen!!!)
Aktivitäten:Ideal für Wanderungen, Berg- und Klettertouren (Roggspitze)
Übergänge:Ulmer Hütte; Leutkircher Hütte; Edelweißhaus
Gipfel:Fanggekarspitze, Erlispitze, Roggspitze, Valluga
Koordinaten: 
UTM:geographisch:
X Koordinate:
5242540
Längengrad: 10°12'16"
Y Koordinate: 32T0582154Breitengrad: 47°10'49"

Bezugsmeridian: WGS84

 

Nächtigungstarife:

Mehrbettzimmer:

Matratzenlager:

Mitglieder:Nichtmitglieder:Mitglieder:Nichtmitglieder:
Erwachsene:€ 15,00€ 26,00€ 11,00€ 21,00
Junioren (19.25 Jahre)€ 15,00€ 26,00€   9,00€ 19,00
Jugend (7-18 Jahre)€   9,00€ 19,00€   6,00€ 16,00
Kinder (bis 6 Jahre)€   6,00€ 16,00€   0,00€   5,00
Halbpension:€ 25,00
großes Frühstück:€   8,20
kleines Frühstück:€   6,50


Der Nächtigungstarif beinhaltet etwaige AV-spezifische Abgaben wie den Heizkostenzuschlag im Winter sowie die Reisegepäcksversicherung. Beim Bezahlen stellt der Hüttenwirt einen Beleg (Kassenbon oder Schlafmarke) aus, der gleichzeitig als Nachweis für die Reisegepäcksversicherung gilt. Die Fremdenverkehrsabgabe/Ortstaxe kann separat erhoben werden. Den Jugendtarif erhalten ebenso Jugendleiter/-innen und Jugendführer/-innen bei Vorlage ihres gültigen Jugendleiter-/Jugendführer-Ausweises bzw. beim DAV mit gültiger Jahresmarke. Vorhandene Notlager werden erst dann vergeben, wenn sämtliche Schlafplätze belegt sind. Mitglieder und auch Nichtmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr nächtigen im Notlager unentgeltlich, alle anderen Personen haben einheitlich € 6,00 zu entrichten.

Die Übernachtungsermäßigung und weitere Vergünstigungen erhalten Alpenvereinsmitglieder nur gegen Vorlage des gültigen Mitglieds ausweises. Gleichgestellt sind alle Mitglieder alpiner Vereine, auf deren Mitgliederausweis das Gegenrechtslogo und/oder das österreichische Gegenrechtslogo aufgedruckt oder aufgeklebt ist.

Kostenlose Übernachtungen
Kostenlos aufgenommen werden Angehörige der Bergrettungsdienste im
Einsatz sowie nach der 5-plus-1-Regel Tourenführer/-innen, Wanderleiter/-innen, Kletterbetreuer/-innen, Fachübungsleiter/-innen, Jugendführer/-innen, Jugendleiter/-innen und Familiengruppenleiter/-innen des OeAV,
DAV und AVS, wenn sie sich als solche ausweisen können und in ihrer Funktion mit einer Gruppe von mindestens fünf Personen unterwegs sind.

Bergsteigerverpflegung
Für mindestens ein „Bergsteigeressen“ zahlen Mitglieder und ihnen Gleich gestellte einen um mindestens 10% ermäßigten Preis, der jedoch nicht höher sein darf als 9 €. Es wird ein alkoholfreies Getränk angeboten, das mindestens 40% billiger ist als Bier in gleicher Menge. Mitglieder haben das Recht auf Teewasser für 3 €/Liter (inkl. 2 Tassen).

Infrastrukturbeitrag
Selbstversorgung ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Mitglieder und Gleichgestellte in den für Selbstversorgung vorgesehenen Bereichen (diese werden von der Sektion im Einvernehmen mit dem Hüttenwirt festgelegt!).
Tagesgäste entrichten bei Selbstversorgung für die Nutzung der Infrastruktur der Hütte 2,50 € und Nächtigungsgäste
5 €/Übernachtung. Mitgebrachte alkoholische Getränke dürfen generell nicht getrunken werden.
Von diesen Beiträgen befreit sind Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Einige Tourenvorschläge und Übergänge im Bereich der Stuttgarter Hütte.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben, sowie für die Begehbarkeit übernehmen können. Die Einschätzung von Alpinen Gefahren wie Steinschlag, Wettersturz usw. liegt in der Verantwortung jedes einzelnen.

Aufstiege:

Zürs (1717 m); über Trittalpe; Gehzeit: 2 h

Lech (1450 m); Seilbahn Rüfikopf - Rauhekopfscharte (2419 m); Gehzeit: 2,5 h

Steeg/Lechtal (1122 m); - Prenten - Krabachtal; Gehzeit: 4,5 h

Kaisers/Lechtal (1530 m); - Almajurtal; Gehzeit: 4,5 h

ACHTUNG:Der Weg über die Trittscharte ist wegen Felssturz nicht begehbar!!!

Übergänge:

Ulmer Hütte (2288 m) nur über Valluga (2808 m); Gehzeit: 4 h

Leutkircher Hütte (2251 m) über Erlijoch (2430 m) - Almajurjoch (2225 m); Gehzeit: 4 h

Edelweißhaus/Kaisers (1530 m) über Almajurtal; Gehzeit: 4 h

Touren:

Fanggekarspitze (2640 m); Gehzeit: 1,5 h

Erlispitze (2634 m); Gehzeit: 1 h

Roggspitze (2746 m); Gehzeit: 3 h

Valluga (2808 m); Gehzeit: 3 h

1910: Die Stuttgarter Hütte wird vom Deutschen Alpenverein e.V. in 2310 Metern Höhe auf dem Krabachjoch erbaut.

1911: Sektionsmitglied Robert Bosch übernimmt die Kosten für einen Verbindungsweg zur Ulmer Hütte, dem sogenannten "Boschweg"

1931: Die Stuttgarter Hütte wird wegen Baufälligkeit geschlossen und abgerissen

1936: Einweihung der neuen Stuttgarter Hütte

1962: Fertigstellung der Materialseilbahn von der Trittalpe zur Stuttgarter Hütte

1964: Erweiterung um eine zusätzliche Gaststube

1984-1994: In diesem Zeitraum wird die Stuttgarter Hütte sukzessive renoviert und saniert.

1984: Es wird mit der Elektrifizierung der Materialseilbahn begonnen. In den Folgejahren werden Trag- und Zugseil ausgetauscht und die Bahn erhält eine Luftfahrtkennzeichnung.

1987: Im Februar fegt ein Sturm mit über 210 km/h übers Krabachjoch: das Blech des Steildaches hat sich zu einer skurrilen Skulptur verformt und ist nicht mehr zu gebrauchen. Das Blechdach wird erneuert, gleichzeitig wird die Stuttgarter Hütte mit Hilfe einer Erdverkabelung an das Stromnetz. angeschlossen. Das Kabel ist 2,8 Kilometer lang und führt von der Trittalpe aufs Krabachjoch.

1987/1988: Mit der Errichtung einer Pächterwohnung, der Neugestaltung der Sanitärräume, dem Einbau neuer Fenster, sowie dem Bau eines Winter- und Selbstversorgerraums, wird ein großer Schritt im Zuge der Generalsanierung vollzogen.

1988: Im Sommer entsteht eine neue Quellfassung, rund 700 Meter von der Hütte entfernt in Richtung Erlijoch. Der neue Hochbehälter fasst 10.000 Liter.

1990: Vom 26. auf den 27. Februar treibt "Wibke" ihr Unwesen. Das Sturmtief erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 260 krn/h - und das ausgerechnet am Krabachjoch. Über Nacht verliert der Gastraum der Stuttgarter Hütte sein Dach. Auch der Kamin wird einfach weggefegt. Schneemassen dringen in den Winterraum, in die Seilbahnstation und - noch schlimmer - in den Küchenbereich, den Gastraum und die Lagerräume der Stuttgarter Hütte. Die Folge ist ein extremer Schimmelbefall.
Die Küche ist nicht mehr zu retten: Totalschaden. Einer notdürftigen Sofortbehandlung folgen im späten Frühjahr die eigentlichen Reparaturmaßnahmen. Dabei wird innerhalb von vier Wochen eine komplett neue Küche eingebaut.

1999: Die Stuttgarter Hütte wird mit einer neu entwickelten biologischen Abwasserreinigungsanlage ausgestattet. Urheber des neuen Systems ist die Uni Innsbruck. Die Reinigungsanlage entstand im Rahmen eines EU-Projektes und zeichnet sich durch eine einfache Handhabung sowie hohe Effizienz aus. Zudem ist das System äußerst wartungsarm.

2002: Austausch der Fenster an der Wetterseite

2004: Die Stuttgarter Hütte wird im Rahmen der Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins e.V. mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet.

2005: Im Verlauf der Hüttensaison entsteht ein Duschbereich für die Hüttengäste.

2011: erfolgte eine umfassende Renovierung mit Aufstockung

2018: Übergabe der langjährigen Hüttenpächter Heidi und Florian Beiser an Andrea Walch

Für die Anfahrtsplanung können Sie den folgenden Link nutzen. Sie werden auf eine externe Seite von Google weitergeleitet: Route in Google-Maps zur Stuttgarter Hütte

Übergang von der Stuttgarter Hütte zur Ulmer Hütte nur über Valluga (bzw. Paziel-Ferner-Scharte kurz unter dem Valluga-Gipfel) möglich, allerdings mit anspruchsvollen kurzen Strecken, insbes. auf dem Robert-Boschweg (Querung von Mur-Rinnen mit Trittspuren und derzeit noch Querung steiler Schneefelder, ebenfalls mit Trittspuren).

Übergang Stuttgarter Hütte zur Leutkircher Hütte durch den Stapfentobel oder (einfacher) mit tieferem Abstieg ins Almajurtal und Aufstieg zur Hütte möglich.